Karibik 3

Auch im Jahr 2016/17 läßt uns die Karibik noch nicht los und wir verweilen im Gebiet der Kleinen Antillen. Geplant wird die Hurrican-Saison in Curasao und Bonaire abgewartet. Zuvor werden aber noch Restauierungsarbeiten (z.B. Unterwasseranstrich) auf Trinidad durchgeführt. Auf dem Weg von Trinidad nach Bonaire kommt man zwangsläufig an den zu Venezuela gehörenden Insel Blanquilla und dem Los Roques Archipel vorbei. Der lateinamerikanische Charakter der Inseln ist sofort spürbar und diese Inseln sollte man auf keinem Fall links liegen lassen. Fotos gibt es hier vom schönsten Teil – Cayo de Aqua und von Bonaire und Curasao.

CayoDeAqua

Cayo de Agua ist die schönste Insel des Archipels Gran Roque. Türkisfarbene See, weißer Korallensand, klares Wasser in dem sich bunte Fische tummeln...  so steht es im Programm eines Reiseveranstalters und es ist mal nicht übertrieben. Die Insel (für ich ein Atoll ?? zusammen mit Cayo Becqueve) liegt am westlichen Rand von Los Roques und wird haben es zweimal angefahren und waren immer begeistert. Der bessere Ankerplatz ist auf der gegenüber liegenden Insel Cayo Becqueve, da es zwischen den Inseln oft sehr flach wird und der Blutdruck damit unangemessen steigt. Mit dem Dinghy erreicht man aber schnell die andere Seite (Cayo de Aqua). de Aqua beherbert einige Tagesausflügler, was aber kaum stört, am Angerplatz ist man auch oft das einzigste Boot und gänzlich ungestört.

Bonaire

Bonaire als zweitgrößte der ABC Inseln ist für Taucher natürlich ein muss. In zwei Reihen Moorings liegt man ganz gut vor der Strandpromenade der Hauptstadt Kralendijk. Mit der äußeren Reihe liegt man direkt an der Riffkante und kann schnorcheln und auch tauchen. Verglichen mit den bisherigen Inseln ist hier die Unterwasserwelt sehr artenreich und sehenswert. Dingi Anleger sind verbesserungswürdig (bzw. nicht vorhanden), aber machbar. Es geht halt immer durch das Strandrestaurant, was aber niemenden stört.

Curasao

Curacao ist sicher ein beliebtes Ziel um die Hurricanzeit abzuwarten. Für mich ist aber die Blütezeit vorbei. Zwar bevölkern interessante millionenschwere Villen Buchten und Straßen, der kleine Fahrtensegler scheint aber nur noch zu stören, wird aber noch gedultet. Trotzdem bitte hinfahren, es gehört zum Jahresprogramm dazu. Die Hauptstadt ist sehr reizvoll und wir haben dieser mehrere Besuche abgestattet und schöne Stunden verbracht. Nicht vergessen - die Netto-Bar, auch wenn diese meinen obigen Kommentar unterstreicht. Danaben gibt es auch sehr schöne kleinere Buchten, die per Boot aber wohl besser mit dem Auto erreichbar sind. Nicht zu vergessen ist die Flamigokolonie, die man dabei zwangsläufig passiert.

Willemstad

Willemstad und Otrabanda hier als separate Bildgalerie. Der Pietermaai District ist in seiner Restauierung und vorhandenen Einblick in die Vergangenheit immer ein Besuch wert.